Sachsen

Zu einem Wanderurlaub brachen wir 2011 in die sächsische Schweiz auf, eine Gegend die sowohl mit Naturschätzen als auch mit kulturellen Sehenswürdigkeiten reich gesegnet ist.

 

Der erste Besuch galt dem Nationalpark Elbsandsteingebirge. Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir die Kirnitzschklamm, auf der zunächst eine Bootstour auf dem gleichnamigen Grenzfluß zwischen Deutschland und Tschechien unternommen wurde. Von der Anlegestelle des Bootes aus ging es weiter in den Hinterhermdorfer Grenzwinkel. Die Wanderung über Berge und durch romantische Schluchten führte uns zum sogenannten Königsplatz, einer wunderbaren Bergkuppe von der man einen herrlichen Blick bis weit nach Tschechien hinein genießen konnte.

 

Der zweite Tag begann mit einem Besuch der Burg Stolpen, auf die König August der Starke seine Mätresse Gräfin Cosel lebenslänglich verbannte. Sowohl Burg mit Museum als auch die Stadt Stolpen sind interessant anzusehen. Von hier aus ging es weiter an den Schwedenlöchern vorbei zur Bastei. Hier auf diesen berühmten Felsen legten wir zu einem traumhaften Panorama mit Elbblick unsere Pause ein bevor wir uns auf den Rückweg machten.

 

Den nächsten Tag verbrachten wir in Dresden. Semperoper, Frauenkirche, Zwinger... und noch vieles mehr stand auf dem Programm. Am späten Nachmittag gönnten wir uns noch als Kontrastprogramm einen kleinen Abstecher in den Zoo.

 

Der darauffolgende Tag wurde auf der Festung Königstein verbracht. Diese riesige Festungsanlage beherbergt heute neben einer Dauerausstellung über das Leben auf der Festung zu den verschiedensten Epochen auch wechselnde andere Ausstellungen die den Tag sehr kurzweilig machen. Die Ausstellung "sächsisches Staatsgefängnis" z. B. gibt Auskunft darüber dass z. B. Michail Alexandrowitsch Bakunin, der große Revolutionär und Philosoph des kollektivistischen Anarchismus hier nach den Revolutionen von 1848 / 49 eingekerkert war.

 

Am fünften Tag ging es von Bad Schandau aus auf Wanderschaft. Zunächst ging es bis zum Kuhstall - einer Felsformation, die ihren Namen aus ihrer Vergangenheit als Viehversteck im 30-jährigen Krieg trägt und nicht nur wegen ihrer kuriosen Torbogen-Form sondern auch für den Ausblick bekannt ist. Zurück in Bad Schandau bummelten wir noch ein wenig die Elbe entlang.

 

Den letzten Tag verbrachten wir in Pirna. Neben der Altstadt bietet die Stadt dem Besucher einen Besuch auf der Festung "Sonnenschein". Ganz besondere Eindrücke hinterließ jedoch das DDR Museum welches wir dort besuchten.