Gardasee

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Der größte See Italiens liegt an den Ausläufern der Alpen und verfügt über ein sub-mediterranes Klima, man hat somit alle Alternativen zur Auswahl. Noch bis in den Frühsommer kann auf den Gipfeln an der Nordseite des Sees noch Schnee liegen, während sich an dessen Ufern eine herrliche Blütenpracht entfaltet.

 

An der Nordseite des Sees kann man den Wasserfall von Varone bestaunen, der sich im Laufe der Zeit eine Höhle durch den Fels gegraben hat. Zwischen den Bergen im Norden findet man den Lago di Tenno, ein fast kreisrundes Kleinod mit smaragdgrünem Wasser, mittelalterliche Dörfer in der Nähe.

Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der "kürzeste Fluss der Welt" - von der Quelle bis zur Mündung in den Gardasee fließt der Aril genau 175 Meter durch das Dorf Cassone.

 

Peschiera, im Süd-Osten des Sees gelgen bietet im Gegensatz dazu den typischen mediterranen Flair. Hier findet man neben einer schönen Altstadt und Hafen auch interessante Ausgrabungen aus römischer Zeit.

In Malcesine an der Ostküste bietet sich der Besuch der dortigen Scarliger-Burg an. Dieses Adelsgeschlecht stand lange Zeit mit dem Vatikan im Widerstreit um die Vorherrschaft um den Gardasee und errichtete dort daher viele Burgen. So wurde auch die Burg in Sirmione - der Tourismushochburg an der Südseite des Sees - von diesem Geschlecht errichtet.

Ebenfalls mit Scalingerburg, aber wesentlich entspannter geht es in Lazise zu. Diese kleine Stadt mit noch erhaltener Stadtmauer lädt zu einem gemütlichen Spaziergang und entspanntem Verweilen ein.

 

Im Naturpark Tremosine auf der Westseite des Sees findet der Wanderfreund herrliche Wege und Natur pur - ein echtes Erlebnis.

 

Natürlich gehört ein Abstecher nach Verona für kulturell Interessierte zum Pflichtprogram. Das berühmte Amphitheater welches unter Kaiser Tiberius um das Jahr 30 erbaut wurde bis hin zum legendären Balkon von Romeo und Julia. Für diese Stadt muss man Zeit mitbringen!