Peloponnes II

Nach der Reise nach Nafplio im Februar gab es immer noch sehr viele Sehenswürdigkeiten, die noch besichtigt werden wollten.

 

Daher führte mich mein Weg im Juni erneut auf die Peloponnes, wo ich weitere Eindrücke der ersten griechischen Hauptstadt Nafplio sammeln konnte.

 

Außerdem besuchte ich das antike Messini, Akrokorinth und Asini - alles außergewöhnliche Orte, die viel Interessantes zu bieten haben.

Messini im Süden gelegen, unweit von Kalamata ist berühmt für sein Stadion und Asklepion. Diese Stätte gehört zum eindrucksvollsten was Griechenland zu bieten hat.

 

Korinth - die dritte Großmacht im alten Griechenland mit seiner schon von weitem sichtbaren Festung bietet nicht nur einen gigantischen Anblick, sondern auch einen ebensolchen Ausblick vom Berg herab über die nördliche Peloponnes. Die alte Stadt Korinth wird vom Apollontempel dominiert, aber auch die weiteren Ausgrabungen sind sehr sehenswert.

 

Asini war ein wichtiger Hafen während der mykenischen Phase der Argolis, auch später wurde die Stadt immer wieder wegen der zentralen Lage und des natürlichen Hafens bevorzugt genutzt. Auch die Römer, Byzantiner, Venezianer und Osmanen nutzten dies.

Im 2. Weltkrieg bauten italienische Besatzer auf dem Felsen ihre MG-Stellungen aus den Steinen der alten mykenischen Mauern, wodurch sehr viel zerstört wurde.

Einen weiteren Tag durfte ich bei Wassilis verbringen, der uns in die Geschichte seines Betriebs, der Argolis und der Kunst des Orangenanbaus einführte. Dies war ein besonderer Moment der besonders herzlichen Gastfreundschaft in diesem schönen Land. Auch die Gelegenheit seine Plantagen und Felder zu sehen nutzte ich gerne und konnte verschiedene Sorten Orangen, Mandarinen und Aprikosen kosten.

Seine leckeren Früchte sind auch in Deutschland zu haben, unter

www.aristos-olivenoel.de.

 

Die Tempel und Stadien, Festungen und kleinen Dörfer auf dem Peloponnes sind immer eine Reise wert und die Abende, an denen begeisterte Hobbymusiker in den Kneipen aufspielen, sind ein Erlebnis.