Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg, die ehemalige freie Reichsstadt an der Tauber mit Ihrer über tausendjährigen Geschichte war im Jahr 2012 Ziel eines verlängerten Wochenendausfluges.

 

Diese Stadt ist ein mittelalterliches Kleinod mitten in Deutschland. Auf der Stadtmauer mit den dazugehörigen Türmen und Toren kann man die ganze Stadt umrunden um sowohl den lohnenswerten Blick in die Stadt als auch auf das romantische Taubertal um die Stadt herum genießen - ein Rundgang der viel Vergnügen bereitet und für den man etwas Zeit mitbringen sollte.

 

Übrigens die Zeit:

diese scheint innerhalb der Stadtmauern an vielen Stellen stehen geblieben zu sein. Viele kleine Fachwerkhäuser reihen sich aneinander, Straßenzüge die den Flair vergangener Epochen ausstrahlen und Sehenswürdigkeiten auf Schritt und Tritt machen den Besuch hier kurzweilig. Das Glockenspiel welches den Meistertrunk darstellt wäre hier als Beispiel zu nennen:

Die Legende berichtet, dass im dreißigjährigen Krieg die Stadt vor der Zerstörung durch kaiserlich-katholische Truppen unter Tilly stand. Dies könne verhindert werden, so der Generalissimus, wenn sich jemand fände der einen dreieinhalb Liter fassenden Humpen Wein in einem Zug leeren könne. Der ehemalige Bürgermeister Nusch meldete sich und gewann.

 

Nach dem dreißigjährigen Krieg verlor die Stadt ihre Bedeutung als Handelszentrum und wohl nur deshalb konnte sie in ihrem Aussehen und der Struktur bewahrt werden.

 

Die Region rund um Rothenburg ist auch wegen ihres guten Weines bekannt, der zu der leckeren fränkischen Küche perfekt harmoniert - also auch kulinarisch als Reiseziel zu empfehlen.

 

Absolutes MUSS beim Besuch in Rothenburg: der abendliche Rundgang mit dem Nachtwächter, welche herrliche Anekdoten und Geschichten zum Besten gibt.