Paris

Paris - eine unglaubliche Stadt: hektische Metropole, unzählige kulturelle Sehenswürdigkeiten, Parks und Boulevards zum Schlendern und Entspannen.

 

Das Hotel für die Exkursionen lag in einer Seitenstraße am Montmatre zwischen Moulin Rouge und Sacre Coeur, zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Paris, die dann natürlich auch gleich am ersten Tag in Augenschein genommen wurden.

Unweit von Sacre Coeur am Place de Tertre findet man die Pariser Straßenmaler, welche seit dem 19. Jahrhundert zusammen mit den Cafes in dem sich Literaturbegeisterte treffen das Bild von Montmatre prägen. Da man von Sacre Couer aus einen schönen Blick über die Stadt hat, fällt natürlich der Eiffelturm sofort ins Auge und was lag da näher, als sich diesen dann zum Abschluss des Tages mit seiner Beleuchtung aus der Nähe anzuschauen.

 

Der nächste Tag sollte eigentlich mit einem Bummel durch die Stadt begonnen werden, beim Triumphbogen angekommen regnete es jedoch wie aus Eimern, zum Glück war der Louvre mit seinen ganzen Attraktionen nur wenige Metrostationen weit entfernt.

 

Der dritte Tag startete mit einem Besuch der altehrwürdigen Kathedrale von Notre Dame. Unweit davon liegen an den Ufern der Seine die Stände der Bouquinisten. diese gehören ebenso wie Notre Dame zum Weltkulturerbe. Hier werden seit dem 16. Jahrhundert Gemälde, Bücher und Karten verkauft, ein El-Dorado für Antiquariats-Liebhaber. Weiter ging es zum Pantheon.

Hier führte Leon Foucault mit dem nach ihm benannten Pendel den Nachweis der Erdrotation. Auch dient es als Grablege der großen Franzosen der jüngeren Geschichte. So sind z. B. die Philosophen Voltaire und Rousseau ebenso hier bestattet wie die Schriftsteller Victor Hugo, Alexandre Dumas und Emile Zola. Auch bekannte Kämpfer aus der Resistance wie Jean Moulin liegen hier. Entspannend ging es dann im Jardin de Luxembourg bei einem leckeren Kaffee weiter um anschließend noch die älteste öffentliche Bibliothek Frankreichs, die Bibliotheque Mazarine zu besuchen. Ihr gegenüber liegt die Pont des Arts, auch Liebesbrücke genannt. Diese ist inzwischen so mit gravierten oder bemalten Vorhängeschlössern behangen, dass Einsturzgefahr besteht, daher werden in unregelmäßigen Abständen immer wieder Schlösser entfernt.

 

Was wäre für einen Musikliebhaber ein Besuch in Paris ohne eine Visite des Grabes von Jim Morrison? Doch der Friedhof Pére Lachaise ist auch von der Grabkunst fast so beeindruckend wie der Wiener Zentralfriedhof und lädt zum Spaziergang und Nachdenken ein. Weiter ging es zum Obelisken von Luxor auf dem Place de la Concorde, einem Beutestück Napoleons während seines Ägyptenfeldzuges, danach zum Tuileriengarten. Der Nachmittag klang dann mit einem Spaziergang auf dem Champs Elysees aus, wo ich ein wenig Abseits des Trubels noch eine kleine Handpuppenbühne entdeckte, welche dort seit 1818 ihren Stand hat.

 

Am fünften und letzten Tag stand noch einmal ein Spaziergang durch die Gassen von Montmatre auf dem Plan und nach einem kleinen Mittagessen ging es zum Flughafen auf die Heimreise.